Caribbean Queen und eingeschlafene Füße: Ich habe geheult!
Eigentlich heiße ich Toto Brasil, aber der Name war mir zu gewöhnlich. Da steht mir so die Disziplin im Wege. Wie schaffst du das denn? Pure Verzweiflung. Ingo, hierhin! Hierhin! Guck doch mal hierhin! Ich hab geheult. Caribbean Queen, la la la, la la la.
Herzlich willkommen zu Ingo Oschmanns SchauSchau mit Herrn Hasenbein. Und was wäre diese Sendung ohne Herrn Hasenbein? Er ist wohlgeshaved, sitzt er mir gegenüber. Lieber Lars, ich grüße dich. Servus, grüezi und hallo, muss man ja dazu sagen.
Ja, ich bin in der Schweiz. Und du siehst aber eigentlich aus wie Hans Sigl, der Bergdoktor, finde ich. Gerade mit so der Brille auch. Ich bin Hans Sigl, der Bergdoktor. Ja, ich fühle mich hier auch so. Das muss man echt sagen. Ich bin ja außerhalb von Zürich. Ich bin ja zurzeit bei Pat Perry im Close in Zürich, trete ich auf, der hat da sein eigenes Zaubertheater.
Und jetzt bin ich bei ihm zu Hause, wir haben ein wundervolles Haus und ist dann so eine halbe Stunde von Zürich weg. Und das ist hier die Natur pur. Wir sind heute Morgen mit den Hunden raus. Ich habe gleich gute Laune. Das ist sowas für die Seele. Herrlich. Letztes Mal Forsthaus Falkenau, hatten wir ja gesagt, und jetzt ist der Gruberhof für den Bergdoktor.
Ja, und wir arbeiten uns jetzt so langsam Richtung Miami Vice. Oh, da liegt aber noch eine kleine Spanne dazwischen, würde ich mal sagen.
Du warst ja letztes Mal drüben bei der DDR-Softeismaschine. Wie war das? Ja, ich kenne die ja und ich habe ja das Eis da auch sehr gerne und oft gegessen. Und es war wie erwartet. Es ist nicht softig, es ist ein bisschen fester. Ich hatte Schokolade und Vanille und das ist schon ein wundervolles Erlebnis. es ist aber nicht so gut und
das muss man an dieser Stelle mal so sagen, wie unsere legendäre Spaghetti-Eis-Schlacht. Immer wenn wir uns sehen, essen wir ja Spaghetti-Eis und ihr wart in Düsseldorf und da wurde die Portion in Eimern serviert. Ja, weil du erstens nicht aufgepasst hast und zweitens das haben wolltest, was ich auch hatte. Und ich hatte mir ein XXL Spaghetti-Eis ausgesucht, weil
ich gedacht habe, das ist schön, da gibt es schön viel. Und das war auch XXL, ja. Was ist denn, das soll groß? Ja, wie soll ein XXL Eis denn aus? XXL stand da, es war nicht XXL, es war XL. Für dich war das XXL. So, ich habe mittlerweile so eine Plauze, dass mir XL nicht passt, weil es so klein ist und davon bin ich ausgegangen.
Du hast heute noch Bauchschmerzen, ne? Boah, das war echt, also ich konnte, glaube ich, zwei Tage kein Eis mehr essen. Ich hatte gestern, der Pat hat mich überrascht,
das war ganz großartig. Zürich hat eine sehr schöne alte Oper von 1800 nun einmal.
Und da gab es eine Backstage-Führung, die konnte man buchen. Solltet ihr mal in Zürich sein, guckt da mal. Das gibt es nicht jeden Tag, aber man muss mal gucken. Und ich habe gedacht, da werden da 100 Leute oder so. Wir waren zu sechst. Das war der technische Leiter. Und dann konnten wir uns alles anschauen. Wir waren im Zuschauerraum.
Ich durfte auf der Bühne stehen. Das fand ich ja richtig geil. Und dann siehst du so die Leute und denkst, oh ja, hier würde ich mich wohlfühlen. und dann Hinterbühne, wo die alle am Bauen waren. Geht mal auf meine Instagram-Seite, ich habe da ein paar Filme gepostet.
Das war ein ganz tolles Erlebnis. Das waren anderthalb Stunden Dauergrinsen. Das war richtig toll. Warst du schon mal in der Oper? Ich war in der Kölner Oper und zwar in der richtigen vor der Sanierung. Was habe ich denn gesehen? Ich habe die Fledermaus habe ich gesehen. Operette. Aber vor Corona.
Ja, deutlich vor Corona. Da war an Corona noch gar nicht zu denken. Da war die noch nicht aufgegessen. Herbert Feuerstein hat da damals mitgespielt. Ah, moderiert oder richtig gespielt? Ne, ne, der war, da gibt es ja immer so einen Lustigen in der Fledermaus und das hat der gespielt. Ja, den Feuerstein habe ich auch mal kennengelernt.
Der war historisch auch sehr bewandert. Der kam rein und hat dann erst mal erzählt, hier ist hier unterirdisches das und das und das und das. Ja. Der war super. Der war ganz großartig. Ich habe den einmal dann im Interview gehabt. Ich glaube bei irgendeiner bei irgendeiner Kinopremiere sind wir uns da mal über den Weg gelaufen.
War ich als Reporter da und hab dem dann ein, zwei Fragen gestellt, ja. Und? War toll, ne? Ja, war nett, auf jeden Fall. Das war zugewandt nett und so.
Mochtest du das, auf den Leute da so zu interviewen? Weil das ist ja auch stressig, ne? Alle wollen dann mit der Person reden. Also ich kenn das ja von der anderen Seite, damals bei Star Search und so. Ja. Da hast du dann zig Leute, alle wollen gleichzeitig mit dir reden. Da hatten sie dann immer mal einen hinter mir, der dann auch die Fotos koordiniert hat.
So, wir fahren links an und dann bist du Heiner und dann du Marianne und so. Ingo, Ingo, hierhin! Hierhin, guck nochmal hierhin! Die Fotografen immer. Das fand ich völlig irre.
Wie, macht das Spaß? Ist das Stress? Ja, es kommt ja darauf an, wie man jetzt so gestellt ist.
Wenn man einfach da hingeht und einer von 3000 ist, dann ist das natürlich ein bisschen schwierig.
Aber wenn man, ich sag mal so,
Hausrecht hat, wir haben das zum Beispiel dieses Jahr im Karneval gehabt, da haben wir für den WDR in Aachen gedreht und da mussten wir mit den ganzen Promis drehen. Die kommen dann auch irgendwann so am Teppich vorbei und stellen sich dann vor die Fotowand. Also Karnevalspromis? Nee, nee, Aachen ist ja bundespolitisch auch.
Ach, hier der Orden wider den tierischen Ernst, ne? Da kommt die Bundestagspräsidentin vorbei und Armin Laschet und so, wo man dann sagen kann, ah, guten Abend, Herr Pistorius. Nein, nein, ich weiß, Sie sind Armin Laschet. Klingbeil war ja da und so.
Und wenn du dann natürlich, weil wir ja für den WDR gedreht haben,
wenn du dann da bist und das ja quasi, ich sag mal, wenn du Mitveranstalter bist, dann ist das natürlich nochmal eine ganz andere Nummer. Wir hatten nur einen für uns abgestellt,
der dann die Leute nochmal an die Seite gebeten hat. Hat dann gesagt, so, wir müssen hier einmal bitte drehen. Und dann haben wir dann mit denen gedreht und auf der anderen Seite standen die ganzen Fotografen, mussten erstmal warten, bis die dann zur Fotowand gingen, wenn wir fertig waren. Das war schon great. Aber ansonsten, das ist natürlich recht,
ist das Hauen und Stechen so ein bisschen. Ja, also für mich war das immer purer Stress. Ich habe das nie gemocht. Wer war denn am nettesten?
Dann würde ich mal Billy Ocean nennen, der fällt mir gerade ein. Kennst du? Love really hurts without you. Ja. Caribbean Queen. la la la la la la laaa... Und den fand ich ja mal toll. Und der war ja schlau, hat er noch direkt als European Queen, gibt's ja auch und so weiter. Hat alle Kontinente durchgemacht. Aber super netter Mensch,
den haben wir letztes Jahr getroffen auf Schalke. Letztes Jahr? Der war doch damals schon alt in den 80ern. Ja, heute ist er noch viel älter, aber super nett, super lieb, hat auch da live gesungen, klang auch wirklich richtig, richtig gut, super entspannt, geduldig. Der hatte da nämlich schon
sämtliche Interviews gegeben für Fernsehen, für Pipapo Mexiko und ich versuche dann immer so strategisch der Letzte in der Reihe zu sein. Das kann auch manchmal ein bisschen schief gehen, weil dann die Leute dann keinen Bock mehr haben irgendwie großartig auf Interviews.
Aber ich habe festgestellt, es ist oft entspannter ein bisschen, weil man die Leute dann nochmal so abholen kann. Jetzt hast du es gleich geschafft, wir sind so die Letzten. Brauchst du noch irgendwas? Musst du noch irgendwas trinken? Sollen wir dir irgendwas zu essen besorgen? Dann hast du die Leute schon mal ganz gut,
indem man einfach nett ist. Und dann war das ein super entspanntes Gespräch. Also der war super, der hat sogar gesungen. Wir haben ihn gebeten, nochmal kurz... Im Interview? Ja, er hat im Interview gesungen. Und zwar den ganzen Refrain tatsächlich. Also nicht nur einfach so an...
Hat sich schon richtig Mühe gegeben. Das war schon crazy. Wen würdest du denn gerne mal interviewen?
Ja, also Copperfield ist ja für mich wirklich der größte Zauberer, der je gelebt hat. Mit dem würde ich gerne mal quatschen. Ich fand den damals aber als Kind schon immer gesehen, wenn der dann die Freiheitsstatue verschwinden hat lassen. Also der ist auch ein großer Zauberer. Das ist nicht nur, weil einem das Fernsehen das so eingeredet hat.
Ich finde, er ist der Größte, der je gelebt hat. Da kann man drüber diskutieren, aber nicht mit mir. Und der hat halt in der Zeit gelebt. Weißt du, heutzutage, du kannst alles über Editing und KI und kannst ja ganz viel da irgendwie faken machen tun. Das ging ja damals nicht. Also die Freiheitsstatue war wirklich weg. Die musste weg. Ja, genau.
Ja, der Orient Express war weg. Also das heißt, du musstest schon Lösungen finden, die jetzt nicht so über Filmtechnik oder so zu lösen ist. Klar haben die da auch mit Blickwinkeln und so gearbeitet, aber das war schon irre. Und er hat halt, und das muss man mal sagen, kein ikonisches Gebäude oder wenig ikonische Gebäude
ausgelassen. Es fällt mir noch das Taj Mahal ein, aber Niagarafälle, chinesische Mauer, Freiheitsstatue, das war auch schon ikonisch und das ist schon sehr schlau. Und was er halt auch gemacht hat, war, kleine Sachen auf eine große Bühne zu bringen. Crazy Man's Handcuff, das sind zwei Gummibänder, die so zusammen sind, dann tack tack sind die verkettet.
Das war eine Sensation. Also kleine Dinge auf eine große Bühne zu bringen und das ist immer noch so, dass das heute in den Shows gesehen wird, auch bei den Ehrlich Brothers und so und er war der Erste, der das so gemacht hat. oder auch die Großillusion, die Flying, wo er auf der Bühne fliegt. Ich weiß nicht, ich habe damals in einer WG gewohnt,
kam dieses Special, ich habe geheult. Im Fernsehen, ich habe geheult. Und dann habe ich ihn in Frankfurt damals gesehen und dann
fing an, dass er mit diesem Fahrstuhl da runterkommt und dann erscheint und dann fehlen mir zehn Minuten.
Ich glaube, ich war bewusstlos oder so. Das war irre für mich. Das ist aber schlecht.
Und das ist über 30 Jahre her und wenn er die Origami Illusion macht, dann weiß ich sofort, das ist der Peter Gabriel Song, zu "Mama" hat er die "Pierced" gemacht und und und. Und das ist so ikonisch, die Bilder und alles, was er damals gemacht hat,
das ist bis heute unerreicht. Und ich glaube, es ist auch der einzige Solo-Künstler,
der Milliardär ist. Also der ist auch nicht dumm. Also der hat das immer sehr gut hingekriegt, Kunst und das Finanzielle zu verbinden. Also von ihm ist auch dieser legendäre Satz, wir sind im Show-biz. Das sind zwei Wörter, Show und Business. Ja, da bin ich zum Beispiel auch zu dumm und
für mich zählt das erste Wort, das zweite ist mir auch völlig Latte. Und ich möchte halt unbedingt mal in dieses Museum. Ja, dann wünsche ich dir auf jeden Fall viel Glück, dass das irgendwann mal klappt. Das wird klappen, ja. Ich finde es halt so irre, dass der selber halt die Führung macht. Und das wollte ich kurz erzählen, Topas, Thomas Fröschle,
Freund von mir, der auch weltweit unterwegs ist und Copperfield kennt ihn und bewundert ihn auch. Der war dann in Vegas und dann hieß es, wir treffen uns jetzt gleich bei mir im Warehouse, macht dann die Führung. und dann sagt er, ey, wir warten noch auf einen Gast. Und dann kam Alan Parsons um die Ecke. Da ist er da mit Alan Parsons da durch,
der Tontechniker unter anderem der Beatles und selber geiler Musiker ist er dann da durchmarschiert. Das ist schon irre. Also da kommt halt auch nicht jeder Popel rein, ne? Ja, das ist ja crazy. Was ist denn spannender am Zaubern für dich jetzt?
So das Austüfteln oder dann tatsächlich hinterher dann auf der Bühne zu stehen und das zu präsentieren? Beides. Also das Tüfteln ist erstmal großartig, wenn du eine Idee hast... Also jetzt ganz aktuell in Herzscherz das letzte Kunststück mit den vier Rubik's Würfeln. Dann hast du eine Idee,
dann bist du erstmal schon ..., also das sind ja auch viele Versuche, die schief gehen und viele schlaflose Nächte. Dann funktioniert das bei dir zu Hause, du weißt aber gar nicht, ob das dann auf der Bühne funktioniert. Und dann ist es so, dann bringst du das das erste Mal auf die Bühne, bist am Zittern, am Machen, am Tun und
wenn es dann schon funktioniert, und jetzt bin ich ja in der Schweiz genau aus dem Grund, weil ich diese Nummer gerade in der Mixshow ausprobiere. Das heißt, ich bin nicht etabliert, die Leute kennen mich nicht, die sind nicht für mich da, ich habe keinen Zwei-Stunden-Vorlauf.
Funktioniert das, trägt sich das, weil dann trägt es sich auch. Und dann im großen Programm und du wirst auch sicherer dann. Und das war wunderbar. Beides ist halt toll.
Wie stehst du denn zum Zaubern? Mochtest du immer zaubern? Oder es gibt ja Leute, die das nicht mögen.
Oder sich vereimert fühlen oder so.
Gut, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte mal einen Freund von mir, die Mutter war Zeuge Jehovas. Und wir haben uns richtig gut verstanden. Es war alles toll. Und dann habe ich gesagt, ich zeige mal einen Trick. Dann ist sie rausgegangen. Sie hat gesagt, das ist Teufelswerk. Ich habe gesagt, sie kennen mich doch.
Was soll denn der Quatsch jetzt? Und dann habe ich gesagt, das sind doch Zaubertricks. Nein, das ist Teufelswerk. Die hat sich da gar nicht drauf eingelassen. Ich kannte die über Jahre.
Aber ich erkläre Ihnen auch, wie das geht. Nein, das Teufelswerk. Ingo der Hexer. Mit der konntest du auch nicht reden. Das war völlig irre. Ich möchte dir etwas zeigen, was ich toll finde. Und möchte das mit dir teilen und dir einen schönen Moment schenken. Das ist ja eigentlich nichts Negatives. Nö. Also ich hatte mal einen Zauberkasten als Kind, auf jeden Fall.
Ich habe das nur nicht so ganz verstanden. Ich war immer so jemand, der hat nicht so gerne Anleitungen gelesen, habe immer versucht, das selber rauszufinden. Und das hat aber nicht so ganz geklappt. Ich habe dann später mal, habe ich mir mal so ein paar Kartenspiele gekauft, ganz normale Kartenspiele und dann so ein, zwei Zaubertricks dann drauf geschafft.
Aber ich habe dann auch nicht die Geduld, das so zu üben. Du musst das ja immer wieder üben und so. Und das waren so Tricks, wo man eine Karte ziehen konnte und dann hat man hinterher dann gesagt, die war's. So in unterschiedlichen, gibt's ja verschiedene Techniken, wie das funktionieren kann. Und die hab ich dann im Restaurant ausprobiert, wo ich öfter mal
hingegangen bin und hab dem Personal das dann immer mal so gezeigt. Ja, cool. Aber wenn du mich da heute nachfragen würdest, kann ich nicht mehr. Also da steht mir so die Disziplin so ein bisschen im Wege. Wie schaffst du das denn dann überhaupt, fällt mir da gerade ein? Pure Verzweiflung. Ich habe ja einen Termin. Dann ist Premiere.
Dann muss das fertig sein. Also ich habe auch schon Sachen abgebrochen. Also ich arbeite ja jetzt schon an neuen Programmen. Also jetzt nicht an HerzScherz, sondern am Nachfolger sozusagen. Und da habe ich jetzt auch schon wieder zwei, drei Sachen verworfen, weil mir das so kompliziert wurde.
Okay. Also im Moment arbeite ich parallel am aktuellen und dann am ganz neuen.
Aber kannst du das dann nicht einfach, ich sag mal, weiterentwickeln und dann musst das einfach jemand anders aufführen? Dann kannst du das wenigstens verkaufen. Hast du noch was davon? Ja, das gibt es ja auch. Also ich habe ja noch einen Zaubershop, den Secret Magic Store und da gibt es ja auch Sachen, die ich erfunden habe, als
Channing Moos.
Weil wir ja international verkaufen und Ingo Oschmann klingt für einen Ami, glaube ich, wie eingeschlafene Füße. Mich hat ja ein Journalist EIN-GO OSCHMÄÄÄÄÄN. Ja, mich hat ein Journalist wirklich mal gefragt, ob Ingo Oschmann ein Künstlernamen ist. Und ich hab gesagt, ja, eigentlich heiße ich Toto Brasil, aber der Name war mir zu gewöhnlich.
Das ist wirklich eine dämliche Frage. Ingo Oschmann. Also bei Lars Hasenbein, da kam das ein-, zweimal tatsächlich. Ja, das ist ein super Name. Ist das ein Künstlername?
Wäre großartig als Stand-up.
Aber ich schreibe gerade an einem Buch. Also ich möchte gerne, weil ich habe ja echt richtig coole Nummern, einige sind auch geklaut worden und so. Und das ist dann immer so das Vermächtnis, was man hat, was man dann posthum weitergibt. Also ich würde gerne, ich schreibe gerade halt alles auf, was ich jetzt jeweils entwickelt und gemacht
habe. Und wenn ich dann irgendwann den Löffel abgebe, dann geht das raus und die Einnahmen sollen dann gespendet werden für meine Herzkinder. Oh, das ist aber schön.
Und dann vergiss aber nicht, ein Exemplar fürs Museum zuzuschicken. Für Copperfield? Damit der wirklich alles hat.
Nee, der hat letzten Monat bei uns bestellt. Das ist kein Witz. Und zwar hatten wir ein Buch, das war wohl weltweit ausverkauft. Wir lieben ja Bücher im Shop, auch wenn die kaum noch gelesen werden. Aber wir drei lieben halt Zauberbücher. Und wir hatten auch ein Buch im Fundus, was wohl weltweit ausverkauft ist, über eine Frau, ich
glaube, es war sogar die erste, also der erste Zauberer, der in Las Vegas aufgetreten ist, war eine Frau. Also jetzt nicht als Assistentin, sondern wirklich als Zauberin.
Und ich glaube, das war ein Buch über sie. Auf jeden Fall hat er das bei uns bestellt. Das war schon ziemlich geil. Unter was bestellt er das denn? Auch unter David Copperfield? Ja, er hat das über seine Assistentin. Ah, okay. Muss ja nicht, wie die heißt. Ja doch, das ist gina@davidcopperfield.com, war die Bestelladresse.
Tatsächlich? War krass. War auf Alexander, wir machen das ja zu dritt, Andreas, Alex und ich. Und Alex sagte dann, ey, so eine Adresse hole ich mir auch. Dann denkt jeder, Copperfield bestellt hier und dreht am Rad.
Wollen wir noch was besprechen, was dir wichtig ist? Ich war ganz heiß, wir haben endlich Internet ins Büro bekommen, also richtiges. Wovon die alle reden da? Aus Amerika? Internet? Genau, das ist neues Zeug. Mit Kabel. Das setze ich nicht durch. Bisher musste ich ja immer so hier Turmbau zu Babel machen. Zwei alte Pakete.
Und da drauf oben steht immer noch so ein LTE-Router, damit ich wenigstens halbwegs Empfang hier aus dem Büro habe. Und hier liegen so quer durchs Büro zwei Leitungen auf dem Boden jetzt schon mehrere Jahre. Und jetzt ist tatsächlich letzte Woche, als wir im Urlaub waren, ist der Anschluss ins Haus gelegt worden und jetzt die Tage haben sie tatsächlich vom Keller aus das
Glasfaser-Ding hier hochgelegt und jetzt haben wir Internet. Glückwunsch.
Und deswegen kann ich ja dann, Dankeschön, kann ich gucken, wie ihr da draußen steht zu den Namen, wie ihr heißen sollt. Das ist ja noch das Voting, das läuft auf schauschau.show. Da haben wir euch ja gefragt, weil der Ingo ja unbedingt einen Namen möchte, eine Bezeichnung. Nein, das Schöne ist ja, wenn Leute an mir vorbeigehen und
sagen, ich bin ein SchauSchau oder so. Und ich liebe das total, wie so eine Verschwörung. Ich mag das total. Aber wir sollten uns schon alle, ja und wir sind ja auch eine Community und wir sollten uns dann schon so nennen, wie wir heißen wollen. Und da könnt ihr auf jeden Fall mitmachen. Geht auf schauschau.show und dann wählt ihr entweder einen der Vorschläge aus.
Ihr könnt aber auch gerne selbst einen Vorschlag machen. Und dann gucken wir mal, was es dann am Ende wird in einer der nächsten Folgen. Dann werden wir das Ding mal auflösen und dann haben wir endlich einen Namen für unsere Verschwörung. Finde ich gut. Das hat Spaß gemacht. Ja, mir auch. Vielen Dank. Dann freue ich mich auf nächste Woche.
Jetzt geht es erstmal mit guter Laune in die Woche. Und wir hören uns dann nächste Woche wieder, wenn es heißt: Ingo Oschmanns SchauSchau - mit Herrn Hasenbein. SchauSchau. SchauSchau.
Ingo meldet sich diesmal aus der Schweiz und sieht laut Herrn Hasenbein schon verdächtig nach Bergdoktor aus. Da ist es für die beiden nicht mehr weit zu Miami Vice. Außerdem: Eine legendäre gemeinsame Spaghettieis-Schlacht. Dann geht es hinter die Kulissen der Zürcher Oper, wo Ingo bei einer Backstage-Führung kaum aus dem Grinsen herauskommt. Über Herbert Feuerstein landen die beiden bei der Frage, wie angenehm oder anstrengend Interviews mit Prominenten eigentlich sein können.
Herr Hasenbein erzählt vom Gedränge am roten Teppich und von Billy Ocean, der nach einem langen Interviewtag sogar noch einen ganzen Refrain für Herrn Hasenbein singt. Wen Ingo gerne mal interviewen würde? Klarer Fall: David Copperfield.
Denn wenn es nach Ingo geht, ist Copperfield schlicht der GOAT. Freiheitsstatue, Orient Express, riesige Illusionen und Erinnerungen, bei denen Ingo noch Jahrzehnte später ins Schwärmen gerät. Dann führt der Weg zu Ingos eigener Arbeit: Was ist spannender beim Zaubern - das Tüfteln oder die Bühne? Wie testet man neue Nummern? Und wie viel Disziplin braucht es, bis aus einer Idee tatsächlich ein Kunststück wird?
Außerdem: Wer ist eigentlich "Channing Moos"? Was hat der mit "Toto Brasil" gemeinsam? Und ist "Herr Hasenbein" eigentlich ein Künstlername? Ingo plant ein Buch über seine eigenen Zaubernummern und berichtet von einer Bestellung, mit der im Secret Magic Store nun wirklich keiner gerechnet hatte: David Copperfield ließ dort tatsächlich ein längst vergriffenes Buch besorgen.
Ganz am Ende noch ein technischer Quantensprung: Herr Hasenbein hat endlich richtiges Internet im Büro! Praktisch, denn so kann er jetzt jederzeit nachsehen, wie das große SchauSchau-Namensvoting läuft. Wie sollen die Hörer eigentlich heißen?
Schaui, SchauSchau oder doch ganz anders? Stimmt ab oder schickt euren eigenen Vorschlag auf https://SchauSchau.show